Aus dem Inhalt

Seite 7 – 40

Was die Fachwelt über Legasthenie zu sagen hat; Legasthenie begleitet viele Kinder und bleibt auch dem Erwachsenen erhalten. Erfolge feiern sie vor allem in kreativen und innovativen Berufen (Wissenschaft, Politik und Geschäftsgründungen, die auf neuen Ideen basieren). Kampf der Experten darüber, wie Legasthenie zu behandeln ist; Ist Legasthenie eine Krankheit?

Seite 41 – 67

Wie erobert das Baby sich die Welt? Ein Kind bringt bereits viel Können mit in die Schule – wird darauf entsprechend reagiert? Negative oder positive Stigmatisierungen – sowohl bei Legasthenie als auch AD(H)S – führen schon in den ersten Grundschulklassen zu Ausgrenzungen und “Fehlverhalten“; Die individuelle Persönlichkeit eines Schülers wird durch die Vorgaben und Ziele des bildungspolitischenProgramms meist nicht erkannt; Wie können alternative Schulmodelle aussehen?

Seite 68 – 86

Erfolgreiche Legastheniker, Schulverweigerer und andere Schulabbrecher; Wie wird generell mit abweichendem Verhalten umgegangen? Vorschnelles und großzügiges Typisieren der von Legasthenie und AD(H)S betroffenen Schüler; Leichtfertiger Umgang durch Bewertung und Vorverurteilung bei verhaltenstypischem Benehmen: z.B. beim Asperger Syndrom.

Seite 87 – 125

Wir lernen problemlos etwas zu verstehen, wo viel und richtig gesprochen wird; Lesen und Schreiben haben nichts miteinander zu tun. Sie sind späte Errungenschaften, die immer wieder neu erlernt werden müssen; Grammatik ist in unseren Genen angelegt und lernt sich von allein; Schnelles Lesen hat mit Intuition und Assoziation zu tun; Langsames Lesen ist ein Ergebnis des buchstabenorientierten Leseunterrichts; Bilder im Gehirn beim Lesevorgang beschleunigen das Begreifen des Inhalts; Wie funktioniert Kommunikation?

Seite 126 – 174

Legastheniker haben viele Besonderheiten, die positiv und erstrebenswert sind und zu einem erfolgreichen Lebensentwurf führen; Durch Einüben des linearen und kontextunabhängigen Buchstabiersystem werden diese zukunftsträchtigen Begabungen und Verhalten oft unwiederbringlich überschrieben; Gedankenlosigkeit hilft beim Denken und befördert Kreativität; Fragenstellen zu lernen ist das Tor zur Wissensgesellschaft; Statt vertikal Denken, lateral Denken; In Zukunft werden die als “schwach“ angesehenen Fähigkeiten des Legasthenikers Computer übernehmen. Diese Schwächen sind aber die angeblichen Stärken der Nicht-Legastheniker. In welchen Berufen werden zukünftig Nicht-Legastheniker reüssieren?

Seite 175 – 195

Neue Techniken zu entwickeln und zu nutzen braucht andere Gehirne; Visionäres Denken verlangt nach umfassenderen Wahrnehmungsstrategien – angelegt und genutzt von Legasthenikern und von Personen mit AD(H)S und Menschen mit Asperger Syndrom; Wie weit beeinflussen und verändern neue Lebensbedingungen diese Wahrnehmungsfähigkeiten?

Seite 196 – 218

Vereinfachte, benutzerorientierte Techniken lassen unsere angeborenen Begabungen und Fähigkeiten schrumpfen; Dialekte – ein Ergebnis permanenter legasthener Verdrehungen? Warum wird alle Kunst in das Kommunikationsmittel Sprache und Schrift übersetzt und erklärt? Ist die Sprache der Künstler mit Legasthenie und die der schreibenden Legastheniker anders? Zusätzliche Kommunikationsformen am Beispiel der Fotografie.

Seite 219 – 239

Frühzeitiges Lernen außerhalb der Familien – für ALLE – schafft Chancengleichheit und Gerechtigkeit; Programme für Hochbegabte muss ein Angebot für ALLE Kinder werden; Männer sind trotz – oder gerade wegen – ihres hohen Anteils an Verhaltensauffälligkeiten (30%) bei Legasthenie, AD(H)S und beim Asperger Syndrom eher in den Spitzenpositionen zu finden als Frauen. Das hat nicht nur mit Seilschaften zu tun; Sind Mädchen leichter zu dressieren? Sind sie zu brav und darauf fokussiert, besonders gut Lesen und Schreiben zu können? Überschreiben und verderben sie damit ihre kreativen Ressourcen?