Wieviel legasteh.nie steckt in jedem von uns?

Pressemitteilung

“Gedankenlosigkeit hilft beim Denken" Frauke Bergemann nimmt der Volkskrankheit Legasthenie den Schrecken

Kurz nach Schuljahresbeginn ist es wieder soweit: Viele Kinder kommen mit dem Etikett "Legastheniker" nachhause. Fast alle Eltern geraten angesichts dieser bildungspolitischen Diagnose in Panik: Das Kind muss irgendwie auf NORMAL gedrillt werden. Also häusliches Üben, Nachhilfe, Belohnungen. Wenn das alles nicht hilft: Medikamente, z. B. Ritalin - das Kind kann sich offenbar nicht konzentrieren? Ist irgendwie krank? vielleicht hat es ADD, Asperger, ADHS, ADS? Betroffene Eltern wissen meist nicht, dass es in Wissenschaft, Politik und besonders bei Unternehmensgründungen häufig Menschen mit der sogenannten Lese- und Rechtschreibschwäche sind, Visionäre mit kreativem, innovativem Potential, die ihren Konkurrenten leichthändig den Rang ablaufen.

Alfred Hitchkock, John Lennon, Jamie Olivier, Charles Darwin, Erin Brokovich (im Film Julia Roberts), Churchill, Steven Spielberg...Die Liste ist lang und lohnt allein Lektüre und Kauf dieser Neuerscheinung.

Bergemann sichtet die Literatur über das Thema, liest bei Hirn-und Bildungsforschern nach und fragt mit gutem Grund, ob in unserer visualisierten Welt ein bisschen legasthene Veranlagung nicht grundsätzlich für die Zukunft von Vorteil sei. Für sie ist Legasthenie ein gemachtes Problem, mit aufsteigender Tendenz verfertigt und verordnet von Bildungspolitikern, Pharma- und Nachhilfeunternehmen. Dreht man den Blickwinkel um 180 Grad, dann findet man erfolgreiche Lebensentwürfe. Bergemanns Schlussfolgerungen sind auf den ersten Blick revolutionär: "Durch Einüben des linearen und kontextunabhängigen Buchstabiersystem werden diese zukunftsträchtigen Begabungen und Verhalten oft unwiederbringlich überschrieben; Gedankenlosigkeit hilft beim Denken und befördert Kreativität"

7,5 Millionen Mitbürger im erwerbsfähigen Alter fallen in Deutschland unter den Begriff des funktionalen Analphabeten. Jeder siebte zwischen 18 und 65 Jahren kann nicht zusammenhängend lesen und Geschriebenes richtig verstehen. Erstaunlicherweise haben viele funktionale Analphabeten einen höheren Bildungsabschluss.

Die Autorin galt als intelligente aber faule Schülerin. Als Legasthenikerin hat man sie damals nicht einsortiert und deshalb auch nicht stigmatisiert. So lernte sie diese Behinderung nicht als Verhinderung zu begreifen und integrierte ihre als typisch legasthen bezeichneten Begabungen erfolgreich in ihr Leben als Grafikerin und Fotografin. Frauke Bergemann lebt in Berlin.

Pressekontakt: Margarete Schwind
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